P@ducation – nutze die Möglichkeiten

In der Nutzung von Tablets zur Gestaltung von Lernprozessen liegt ein hohes didaktisches Potenzial.
Im Folgenden wird in Anlehnung an die von Prof. Dr. Andreas Helmke erstellten Merkmale von Unterrichtsqualität ein kurzer Überblick gegeben, welchen Mehrwert die Integration mobiler Endgeräte in den Lern- und Arbeitsprozess bringen kann.
Zeitnutzung
Die Verwendung mobiler Endgeräte ermöglicht zeitökonomische Verfahren in Arbeitsabläufen. Arbeitsergebnisse können direkt dokumentiert, archiviert und allen verfügbar gemacht werden. Durch Verwendung von QR-Codes hat man einen direkten Zugriff auf das gewünschte Dokument, das ggf. in dem Lesezeichen-Ordner des Internetbrowsers gespeichert oder zu dem Home-Bildschirm hinzugefügt wird. Zur Vergabe von Referatsthemen, Verteilung von Aufgaben oder ähnlichen organisatorischen Abläufen können z. B. Spreadsheets in Google Drive genutzt werden. Die Schüler tragen sich selbstständig zeitgleich in die Tabelle ein. Damit sind die Entscheidungen direkt festgehalten und jederzeit einsehbar. Bei digitalen Lerntheken z. B. spart man Vorbereitungszeit, da bereits im Internet existierende Aktivitäten in die Lernumgebung integriert werden können. Darüber hinaus spart man Kopierzeit und Unterrichtszeit, da kein Auf- und Abbau nötig ist durch den direkten Zugriff auf die digitalen Materialien. Diese Zeit steht dann für die Planung und Durchführung weiterer Aktivitäten zur Verfügung.
Konsolidierung, Sicherung
Der Informationsaufnahme müssen Übungs- bzw. Anwendungsphasen folgen. In der Regel bieten Websites und Apps ein großes Angebot an Aktivitäten. Lernende können je nach Übungsschwerpunkt, Schwierigkeitsgrad und Eingangskanal Aufgaben wählen, die nachhaltiges Lernen fördern.
Aktivierung und Förderung selbstgesteuerten Lernens
Durch die Konzeption dezentraler Aktivitäten und die Wahl arbeitsteiliger oder produktorientierter Verfahren wie das Erstellen von Präsentationen, digitalen Plakaten, Webzines, E-Books, Podcasts oder Handyclips werden alle Schülerinnen und Schüler in die Unterrichtsarbeit integriert und können sich weniger als im Plenumsunterricht phasenweise entziehen.
Dadurch, dass Hilfsmittel online oder in Form von Apps auf dem mobilen Endgerät zur Verfügung stehen, können die Lernenden Themen und Materialien selbstständig bearbeiten. Durch Verwendung kooperativer bzw. kollaborativer Tools wird neben dem sozialen Lernen durch die hohe Schüleraktivierung ebenfalls die Lernerautonomie gefördert.
Motivierung
Die Vermeidung des Medienbruchs zwischen schulischer und häuslicher Lernumgebung durch die Verwendung mobiler Endgeräte im Unterricht motiviert. Ebenso motivierend wirkt der Einsatz individualisierender, kooperativer bzw. kollaborativer Arbeitsformen. Es ist allerdings wichtig, geeignete Lernszenarien zu konzipieren und die Aktivitäten zu variieren, um die Motivation aufrechtzuerhalten.
Lernförderliches Klima
Dadurch dass Lernende mit ihnen vertrauten Geräten selbstständig tlw. auch in einer Gruppe Inhalte er- bzw. bearbeiten können und die Rückmeldung individuell und nicht im Plenum erfolgt, entsteht eine entspannte Lernatmosphäre und es werden auch zurückhaltendere Schülerinnen und Schüler ermutigt, sich zu beteiligen.
Schülerorientierung
Es können durch Zugriff auf das Internet oder Apps Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad oder Aufgaben, die unterschiedliche Eingangskanäle bevorzugen zur Verfügung gestellt werden. Das Angebot an unterschiedlichen Lernmaterialien und Arbeitshilfen ermöglicht es, dass der Lernende je nach Bedarf sich entsprechende Informationen suchen kann. Durch den Zugriff auf vielfältige Informationsquellen können Schülerinnen und Schüler an unterschiedlichen Themen je nach ihren Interessensschwerpunkten arbeiten. Aufgrund der Medienkonvergenz können Lernende wählen, in welcher Form sie Ergebnisse dokumentieren und präsentieren. Da der Zugriff auf Materialien in der Regel zeitlich nicht begrenzt ist, können Lernende im eigenen individuellen Lerntempo Aufgaben bearbeiten.

Mobiles Fremdsprachenlernen bietet somit viele Lernchancen, die es durch die Entwicklung geeigneter didaktisch-methodischer Konzepte zu nutzen gilt.

Literatur
Helmke, Andreas: Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität – Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts, Klett, Stuttgart / Kallmeyer, Seelze 2012.

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FAQ

In dem Webinar „Tablets im Unterricht – von der Idee bis zum Einsatz“ sind aufgrund meiner begrenzten Zeit und auch aufgrund terminlicher Zwänge, die es manchen Teilnehmern erst ermöglichten, sich zu einem späteren Zeitpunkt dazuzuschalten, noch einige im Chat gestellte Fragen offen geblieben bzw. konnten manche Aspekte nur im Ansatz thematisiert werden. Daher möchte ich an dieser Stelle diese Punkte nochmals aufgreifen.

Wahl des Modells

Zum Zeitpunkt der Anschaffung besaßen bereits sehr viele Kollegen ein Tablet, wobei es sich mit einer Ausnahme ausschließlich um iPads handelte. Daher empfanden wir es als sinnvoll, das Modell anzuschaffen, mit dem Kollegen bereits vertraut waren. Des Weiteren gab es zu dem damaligen Zeitpunkt z.B. noch keine wirklichen Alternativen zu dem Configurator, der uns die Konfiguration und Betreuung der Geräte sehr erleichtert und dem Apple TV, das uns auch in Präsentationsphasen Mobilität ermöglicht. Mittlerweile gibt es auch vergleichbare Angebote für andere Systeme. Da wir jedoch mit den iPads zufrieden sind, gibt es keinen Grund für einen Wechsel, was jedoch nicht bedeutet, dass im Falle einer anderen Entwicklung nicht auch bei Neuanschaffungen auf alternative Modelle umgestiegen werden kann. Jede Schule muss selbst entscheiden, wo die Schwerpunkte in der Arbeit mit Tablets liegen und welches dafür das geeignete Modell ist. Ziel des Webinars war es, ein mögliches Konzept vorzustellen, das jedoch, und das habe ich auch für andere Bereiche wie z.B. schuleigene Geräte vs. BYOD betont, passgenau für unsere Schule war und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben kann und will.

Verfügbarkeit der Tablets

In unserer Schule, an der zurzeit 51 Lehrpersonen ca. 630 Schülerinnen und Schüler unterrichten, stehen 20 Tablets zur Verfügung, die im Unterricht eingesetzt werden können. Da die Aktivitäten in der Regel für Partner- oder Gruppenarbeit konzipiert sind, können in den meisten Fällen mindestens zwei Klassen / Kurse parallel mit den Tablets arbeiten, was bisher zu keinen Engpässen geführt hat.

Ausstattung und Anschaffungskosten

Für den Beginn unserer Arbeit wurden 20 iPads, ein MacBook zur Verwaltung der Tablets, eine AirPort Extreme Basisstation für den WLAN-Zugang, ein VGA-Adapter für den direkten Anschluss eines iPads an einen Beamer, zwei Transportboxen und 2 Laderacks angeschafft. Damit konnte bereits sinnvoll gearbeitet werden. Die Kosten sind bei Händlern verhandelbar.

Im Laufe der Zeit kamen dann noch hinzu:

ein AppleTV einschließlich VGA-Adapter für die Verbindung mit einem Beamer, der noch über einen  VGA-Anschluss verfügt

3 weitere AirPort Extreme Basisstationen, die fest installiert wurden, um jederzeit im Schulgebäude Zugang zum WLAN zu haben (die Anzahl der benötigten Basisstationen hängt vom Gebäude ab, unser Schulgebäude hat 4 Stockwerke und dicke Mauern)

Insgesamt liegen die Anschaffungskosten weit unter denen für die Einrichtung eines weiteren Computerraums.

Supportkosten

Da die Geräte einfach in der Verwaltung und auch nicht reparaturanfällig sind, ist keine Wartung durch externe Anbieter nötig ist. Es fallen somit keine Supportkosten an.

Akzeptanz im Kollegium

Der Einsatz der iPads ist eine von vielen Optionen. Es stehen des Weiteren u.a. Medien wie PCs, Notebooks, ein interaktives Whiteboard, Overheadprojektoren, Visualizer, DVD-Player, mp3-Player und CD-Player zur Verfügung. Jeder Kollege hat damit die Wahl, das für seine Unterrichtszwecke geeignete Medium einzusetzen, wobei in der Regel nicht ausschließlich mit einem Medium im Laufe einer Unterrichtsreihe gearbeitet wird. Da  kein Zwang besteht, Tablets im Unterricht einzusetzen, gab es keinen Widerstand gegen eine Anschaffung.

Implementierung der Arbeit mit Tablets im Kollegium

Um es jedem Kollegen zu ermöglichen, bei Interesse die Geräte zu nutzen, habe ich vor dem Einsatz der Tablets eine interne Fortbildung angeboten (Präsentation). Informationstreffen sollten jedoch kontinuierlich auf freiwilliger Basis fortgesetzt werden. Eine gute Möglichkeit der Information fand ich auch die Einrichtung dieses Blogs. Hier kann die Arbeit schnell dokumentiert und allen zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren stehe ich den Kollegen jederzeit für individuelle Fragen und Anregungen zur Verfügung. Es ist wichtig, dass im Kollegium mindestens ein Ansprechpartner vorhanden ist. Vor dem Einsatz der Tablets hatte jeder Kollege zudem die Möglichkeit, Wünsche für Apps zu äußern, so dass zum Start der Arbeit mit den Geräten jeder über eine für ihn sinnvolle Arbeitsumgebung verfügte. Es können auch weiterhin jederzeit Wünsche zu Apps und Einstellungen geäußert werden.

Kauf von Apps

Für den Kauf bzw. die Installation der Apps wurde ein Schulaccount eingerichtet und eine Kreditkarte beantragt. Dies organisiert eine Kollegin, die Mitglied der Schulleitung ist und daher Zugang zu allen Passwörtern und einen Überblick über das zur Verfügung stehende Budget hat. Für den Kauf von Apps über den AppStore sollte man das Volumenlizenz-Programm nutzen, da es die Rechte für die Verwendung der Apps auch im schulischen Bereich erteilt und es einen Preisvorteil für den Kauf einer App für mehrere Geräte gibt.

Registrierung für Apps und Webanwendungen

Da wir uns für das Modell der schuleigenen Tablets entschieden haben, registrieren wir die Geräte und kein Schüler ist verpflichtet, seine Daten einzugeben. Dafür wurde für jedes iPad ein eigener E-Mail-Account eingerichtet. Die Geräte speichern die Zugangsdaten und die Anwendungen können direkt ohne nochmalige Eingabe der Daten genutzt werden.

Speicherort

Die Ergebnisse werden zunächst in den entsprechenden Apps bzw. Webanwendungen gespeichert. Die Schülerinnen und Schüler können sich ihre Ergebnisse auch als Nachricht oder per Mail zuschicken. Ich stelle die Ergebnisse danach in das Schulnetz, so dass alles an einem zentralen Ort zur Verfügung steht. Haben die Schülerinnen und Schüler keinen Arbeitsbereich im Schulnetz, kann man auch auf kostenlose Plattformen wie Moodle oder Lo-Net zurückgreifen, die ebenfalls mit mobilen Endgeräten aufrufbar sind.

Tastatur

Die Schülerinnen und Schüler verwenden die vorgesehene Tastatur und kommen damit sehr gut auch bei längeren Textproduktionen zurecht. Eine externe Tastatur ist daher nicht nötig. Tastaturen anderer Länder können über das Einstellungsmenü hinzugefügt werden, so dass die Autokorrektur für die jeweils gewählte Sprache und die entsprechenden Sonderzeichen zur Verfügung stehen.

Laden der Geräte

Ein Kollege und ich überprüfen am Ende des Tages die verbleibende Akkulaufzeit und schieben bei Bedarf die Geräte in die Laderacks. Das dauert max. 5 Minuten. Außerhalb der Ladezeiten befinden sich die Tablets immer in den Transportboxen.

Klassen- bzw. Kursarbeiten mit Tablets

Dieses Thema interessiert mich schon seit längerer Zeit und ich arbeite an Umsetzungsmöglichkeiten. Diese Arbeitsweise ermöglicht, neben Fachkompetenzen auch Medien- und Methodenkompetenz in der Leistungsmessung zu evaluieren. Schülerinnen und Schüler könnten zeigen, dass sie gezielt recherchieren und die gefundenen Ergebnisse sinnvoll in die Bearbeitung der Aufgabe integrieren können. Dabei ginge es auch darum, die fehlende Eigenleistung bei reinem Copy & Paste zu thematisieren.

Die Aufgabenstellung müsste so konzipiert sein, dass die Schülerinnen und Schüler Informationen recherchieren dürfen und Hilfsmittel wie Wörterbücher und Formelsammlungen zugelassen sind, was im zweiten Fall bei analogem Arbeiten bereits erlaubt ist. Das bedeutet, dass das Thema so gestellt sein muss, dass die Schülerinnen und Schüler Informationen, die man z.B. im Internet dazu findet, reorganisieren und bewerten müssen. Dies verhindert auch die reine Übernahme von bestehenden Quellen.

Für eine Umsetzung des Konzepts müssen noch Fragen wie die Eingabezeit bei Tablets vs. Zeitaufwand bei handschriftlicher Anfertigung geprüft werden. Ich habe jedoch bereits Wikis oder Präsentationen benotet und als weitere Lernleistung gewertet.

Tablets und Webanwendungen

Webanwendungen können auch an einem PC genutzt werden. Der Vorteil der Tablets liegt jedoch darin, dass der Einsatz auch für kurze Arbeitsphasen geeignet ist. Ich nutze z.B. gerne Spiele-Apps von LearningApps als Unterrichtseinstieg in einer Phase, die tlw. nur 3 bis 5 Minuten beansprucht. Dafür lohnt es sich nicht, den Computerraum zu reservieren, mit einer Lerngruppe von z.B. 30 Schülerinnen und Schülern in einer kurzen Pause den Saal zu wechseln und das Hoch- und Runterfahren eines Rechners abzuwarten. Da die Tablets leicht zu transportieren sind und mit Drücken des Home-Buttons direkt alle Funktionen zur Verfügung stehen, gibt es keine störenden Unterbrechungen im Unterrichtsverlauf.

Spracheinstellungen

Suchergebnisse lassen sich auch mit einem Tablet nach Sprachen filtern, da Browserapps wie Safari in den Funktionen identisch sind mit den Browsern an einem PC. Viele Apps sind in mehreren Sprachen erstellt, so dass man auch hier die gewünschte Sprache einstellen kann. Die Oberflächensprache sowie die Tastatur des iPads lassen sich wie unter dem Punkt Tastatur beschrieben auch länderspezifisch einstellen.

Unterrichtsbeispiele

Arbeitsteilige Gruppenarbeit mit GroupZap

Dialektische Erörterungen mit Etherpad

Edutainment

Fußball – spielerische Partnerbfrage mit Wettbewerbscharakter

Individualisiertes Lernen mit Tablets

Kooperatives Arbeiten mit Google Drive

Mit dem Tablet ins Internet

Online-Umfragen erstellen (mittlerweile kann man dafür auch die Formulare in Google Drive nutzen)

Pferderennen – spielerische Abfrage mit Wettbewerbscharakter

Projektbasiertes Lernen mit Tablets

Sicherung von Gruppenarbeitsergebnissen mit Tablets

Spreadsheets für eine zeitökonomische Themenvergabe

Twitter im Fremdsprachenunterricht

Wortwolken im Fremdsprachenunterricht (für iPads gibt es z.B. die App CloudArt)

 

Projektbasiertes Lernen mit Tablets

Charakteristika

Charakteristika

Vorteile der Tablets

Durch die Medienkonvergenz aus Ton, Text und Bild und durch App Smashing (Nutzung mehrerer Apps zur Erstellung eines Dokumentes) können Produkte verschiedener Art unter Verwendung nur eines Geräts entstehen.

Die folgenden Möglichkeiten können teils als Projekt teils als Baustein eines Projektes eingesetzt werden.

Produktorientiertes Projekt

Mögliche Produkte

Produkt

Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten

App

LearningApps

Beispiel:

Lernbausteine und Spiele zu thematischen Einheiten für Mitschülerinnen und Mitschüler erstellen

Blog

WordPress

Beispiele:

  • Imaginäres Tagebuch einer literarischen oder historischen Figur
  • Projektplanung und -dokumentation
  • Reisebericht
  • Social Reading

Comic, Fotoroman

Beispiele:

  • Biographie historischer oder literarischer Figuren
  • Comic- bzw. Fotoroman-Adaption eines literarischen oder eines Lehrwerktextes
  • Darstellung eines historischen Ereignisses
  • Präsentation einer Stadt, einer Region oder eines Landes

E-Book

Beispiele:

  • Begleitmaterialien zu einer literarischen Ganzschrift
  • Erarbeitung einer thematischen Einheit
  • Erstellung eines Bildwörterbuchs
  • Vorbereitung oder Dokumentation einer Lehrfahrt

E-Zine

Flowboard

Beispiele:

  • Begleitheft zu einer literarischen Ganzschrift
  • Dokumentation oder Vorbereitung eines Unterrichtsgangs bzw. einer Lehrfahrt
  • Präsentation landeskundlicher oder historischer Aspekte

Facebook-Seite

Facebook-Seitenmanager

Beispiele:

Film

Beispiele:

  • Darstellung einer Alltagssituation
  • Inszenierung eines literarischen oder Lehrwerktextes
  • Poetry Clips
  • Visualisierung eines Begriffes

Hörspiel, Podcast

Beispiele:

  • Erstellen eines Hörspiels zu einem vorgegebenen Thema
  • Dialoge zu Alltagsthemen
  • Informationen zu einem landeskundlichen bzw. gesellschaftlichen Thema
  • Präsentation der eigenen Person
  • Umwandlung eines literarischen oder Lehrwerktextes in ein Hörspiel

Infografik

Keynote

Beispiele:

  • Infografiken zu einer literarischen Ganzschrift – Charakterisierungen, Visualisierung von Handlungsabläufen, Situationen, Beziehungen
  • Visualisierung der Information aus Sachtexten zu einem Themenbereich

Karte

tripline

Beispiele:

  • Darstellung von Handlungsorten einer literarischen Ganzschrift
  • Darstellung von Reisen von Entdeckern oder anderen bekannten Persönlichkeiten
  • Präsentation eines Ortes
  • Vorbereitung einer Lehrfahrt

Plakat, Poster

Beispiele:

  • Darstellung eines Ereignisses
  • Entwurf eines Buchdeckels zu einem literarischen Werk
  • Entwurf eines Kinoplakats zu einem Film oder einer möglichen Verfilmung eines literarischen Werks
  • Präsentation der eigenen Person oder bekannter Persönlichkeiten
  • Präsentation eines Ortes

Präsentation

Beispiel:

Erarbeitung einer thematischen Einheit

Sketchnotes

Adobe Ideas

Beispiele:

  • Visualisierung von Handlungsabläufen oder eines Beziehungsgeflechts in literarischen Ganzschriften
  • Visualisierung der Projektphasen

Wiki

ZumWiki

Beispiele:

  • Erarbeitung einer thematischen Einheit
  • Projektplanung und -dokumentation

 

Questkonzept

Questkonzept

QR-Rallye

Qrafter

Rallye

Actionbound

Virtuelle Lerntheke

Moodle

Webquest

Webquest Creator

 

 

P@ducation – mobiles Lernen macht Schule

In der Übersicht wird in einem ersten Teil kurz darüber informiert, inwiefern die Arbeit mit Tablets im schulischen Kontext aus organisatorischen sowie aus didaktisch-methodischen Gründen sinnvoll ist. In einem zweiten Teil werden Tablet-basierte Lernszenarien und Einsatzmöglichkeiten von Apps und Webtools aufgezeigt.

Präsentation

Arbeitsteilige Gruppenarbeit mit GroupZap

Struktur von GroupZap

Mit dem Webtool GroupZap kann man Boards erstellen, auf denen man Elemente in Form von Moderationskarten und Symbole anbringen und editieren kann.

Erstellen eines Boards

Um mit GroupZap zu arbeiten, muss man sich anmelden. Es reicht jedoch, wenn sich die Lehrperson registriert. Die Basisfunktionen sind kostenlos und normalerweise für den Einsatz im Unterricht ausreichend. Nach der Registrierung kann man Boards erstellen. Das Board kann man freigeben, indem man den Link per Mail verschickt oder die URL angibt bzw. als QR-Code zur Verfügung stellt. Dann kann jeder auch ohne Registrierung das Board bearbeiten. In der kostenlosen Version ist die Bearbeitung 7 Tage lang möglich, was normalerweise ausreicht. Danach kann das Board nur noch gezeigt werden. Sollte ein Arbeiten über einen längeren Zeitraum hinweg geplant sein, kann man für 5 $ (ca. 4 €) das Board ein Jahr lang zur Bearbeitung freischalten.

Vorteile der Arbeit mit dem iPad

Mit dem iPad lässt sich das Board schneller erstellen als am Computer. Die Elemente können einfach mit dem Finger an die gewünschte Stelle gezogen werden. Darüber hinaus lassen sich die Elemente auch schneller durch Fingersteuerung verschieben, drehen und vergrößern als am Computer.

Einsatzmöglichkeit

GroupZap kann zur arbeitsteiligen Analyse von Themen eingesetzt werden, um die Gruppenergebnisse direkt allen zugänglich zu machen und auch für alle zu sichern. Dies kann eine Analyse eines literarischen Themas sein oder von bestimmten Aspekten eines Lehrwerk- oder Sachtextes. Da alle Schüler gleichzeitig an dem Board arbeiten können, kann man Facetten eines Themas von verschiedenen Gruppen erarbeiten lassen. Anschließend kann im Plenum noch ein Fazit aus den Ergebnissen gezogen und hinzugefügt werden.

Das Ergebnis kann dann folgendermaßen aussehen:

Groupzap

Edutainment

Edutainment ist ein Kofferwort, das sich aus education und entertainment zusammensetzt und eine elektronische Wissensvermittlung bezeichnet, bei der Lerninhalte unterhaltsam präsentiert werden.

Mit iPads hat man schnellen Zugriff auf viele Medienplattformen, z.B. Angebote von Apple (iTunes, iTunes U, iBooks…) und anderer Anbieter im Internet (Youtube, Dailymotion, Vimeo, Kindle …). Dort findet man Dokumente, die man kaufen, leihen, kostenlos herunterladen oder streamen kann. Die Materialien stehen direkt zur Verfügung.

Der Einsatz von iPads ermöglicht auch arbeitsteiliges Vorgehen. Themen eines Films können z.B. arbeitsteilig erarbeitet werden, indem man verschiedene Filmsequenzen zu einem thematischen Aspekt auf dem iPad ablegt und jede Gruppe eine andere Sequenz analysieren lässt. Die Gruppenergebnisse werden am Schluss zusammengetragen und ausgewertet.

Fachbezogene Beispiele (Stand 21.03.2013):

Bildende Kunst

Frida Kahlo – Comic Biographie (iTunes – Bücher)

Biologie

Michael Mosley: Was ist der Mensch? (iTunes – TV)

Chemie

Chemieunfällen auf den Grund gegangen (http://www.youtube.com/watch?v=hTsCQ9XrwAw)

Deutsch

Es war einmal – Gutenberg, die Erfindung der Druckkunst (iTunes – TV)

Englisch

The History of English in Ten Minutes – American English (iTunes U – The Open University)

Erdkunde

Was ist was – Schätze der Erde (iTunes – TV)

Französisch

Cliché ! (http://youtu.be/OCIAyHEFTrQ)

Geschichte

Good Bye Lenin! (iTunes – Filme)

Mathematik

Binomische Formeln – Mathe-Song (http://youtu.be/EYbvhWEG6kE)

Musik

Peter und der Wolf (http://www.youtube.com/watch?v=pyJsVnrI8oc)

Physik

Was genau ist Energie? (ITunes U – Wissenschaft live / Universität Bonn)

Politik

Neues Wahlrecht – Was ändert sich? (http://www.youtube.com/watch?v=Btcj3T6XCAg)

Religion

Unsere zehn Gebote – Teil 2 (http://www.youtube.com/watch?v=xQBJ8aW-tRQ)

Spanisch

alfabeto español (http://www.youtube.com/watch?v=Z7R-QkOXgcU)

Sport

Zumba (http://www.youtube.com/watch?v=KPv8ZGrb78Y)